Worauf es bei der Kasse ankommt
Du bist von der Kassenpflicht betroffen oder willst die offene Ladenkasse ohnehin ablösen? Mit dieser Checkliste findest du eine Kasse, die auch nach 2028 passt.
Checkliste für den Kauf
- Zertifizierte TSE: Die Kasse braucht eine technische Sicherheitseinrichtung nach § 146a AO. Lass dir das Zertifikat zeigen.
- Digitale Belege: Ab 2028 soll der Beleg elektronisch in einem einheitlichen Format bereitgestellt werden, etwa per QR-Code. Frag, ob der Anbieter das rechtzeitig umsetzt.
- Export fürs Finanzamt: Die Kasse sollte die Daten im vorgeschriebenen Format (DSFinV-K) ausgeben können.
- Passend zum Betrieb: Gastronomie braucht oft Tischverwaltung, Bäckereien und Metzgereien eine Waagenanbindung, Marktstände und Handwerker eine mobile Lösung auf dem Smartphone.
- Alle Kosten: Rechne Anschaffung, monatliche Software- und TSE-Gebühren sowie Gebühren für Kartenzahlungen zusammen.
- Meldung ans Finanzamt: Neue Kassen musst du dem Finanzamt über ELSTER melden.
Mit welchen Kosten du rechnen solltest
Die Bundesregierung rechnet mit rund 100 € für eine Cloud-Kasse auf dem Smartphone und 400 bis 600 € für eine stationäre Kasse. Wirtschaftsverbände nennen deutlich höhere Durchschnittswerte, vor allem für Kassen mit Waage oder mehreren Plätzen.
SumUp
Kartenterminals und Kassensysteme für kleine Betriebe. Prüfe vor dem Kauf mit der Checkliste oben, ob das Angebot zu deinem Betrieb passt.
Zu SumUp →Hinweis: Mit „Anzeige“ gekennzeichnete Links sind Partnerlinks. Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.
Lieber noch warten?
Das Gesetz ist noch nicht beschlossen. Eine Kasse mit TSE ist aber schon heute erlaubt. Wer ohnehin umsteigen will, vermeidet so den Andrang kurz vor dem Stichtag.
Noch nicht sicher, ob du betroffen bist?
Zum Kassenpflicht-Check →